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Wasser- und Windmühlen in Europa
in der Spätantike und dem Mittelalter nach archäologischen, bildlichen und schriftlichen Quellen
Andreas Ney
2019

440 Seiten mit zahlreichen farbigen Abbildungen, Format 24 x 17 cm. Mit CD-ROM.

595
978-3-87696-166-8
1300 g

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Die Entstehung der Wassermühle in der Antike ist – streng genommen – quellenmäßig nicht belegt.... mehr
Wasser- und Windmühlen in Europa
in der Spätantike und dem Mittelalter nach archäologischen, bildlichen und schriftlichen Quellen

Die Entstehung der Wassermühle in der Antike ist – streng genommen – quellenmäßig nicht belegt. Nach der überwiegenden Ansicht der Technikhistoriker ist sie in den alten Stromkulturen Vorderasiens aus dem Wasserschöpfrad entstanden. Die vorliegenden Quellen­studien bestätigen diese Hypothese.

Die Römer haben die Technik der Wassermühle aufgenommen und nach Europa gebracht. In Mitteleuropa waren es wiederum die ­Franken, welche die Wassermühle übernommen und weiterverbreitet haben.

Die Windmühle tritt unvermittelt gegen Ende des 12. Jahrhunderts beiderseits des Ärmelkanals auf. Ihre Herkunft ist ungeklärt, sie stammt aber nicht – wie oftmals behauptet wird – aus dem Orient. Die – bereits vorher – im fernen Osten entstandene Windmühle mit vertikaler Achse hat zu der europäischen Windmühle mit horizontaler Achse weder historische Bezüge noch technische Gemeinsamkeiten. Beides sind eigenständige Entwicklungen – unabhängig voneinander.

Prof. Dr.-Ing. Andreas Ney legt in dem vorliegenden Werk rund 3500 urkundliche Quellen, über 50 archäologische Berichte und über 50 Bilddarstellungen – chronologisch geordnet – vor und liefert damit ein anschauliches und beweisbares Bild von der ­Entstehung der ­Wasser- und Windmühlen und ihrer Verbreitung in Europa.

Die enorme Zahl der vorgelegten urkundlichen Quellen lässt sich ­mittels einer beigefügten CD (und digitaler Technik) vorteilhaft bearbeiten.


Weiterführende Informationen
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