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Mühlen in Niedersachsen
Region und Stadt Hannover
Rüdiger Hagen und Wolfgang Neß, Hrsg. v. Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege
2015

400 Seiten, 551 Farb- und 83 s/w- Abbildungen, Format 29,7 x 21 cm, Hardcover.

310
978-3-7319-0189-1
2100 g

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Aus der Reihe Arbeitshefte zur Denkmalpflege in Niedersachsen. Als 1964 die... mehr
Mühlen in Niedersachsen
Region und Stadt Hannover

Aus der Reihe Arbeitshefte zur Denkmalpflege in Niedersachsen.


Als 1964 die „Niedersächsische Mühlengeschichte“ von Wilhelm Kleeberg erschien, der die notwendige Bestandserfassung in der auch nach heutigen Maßstäben extrem kurzen Zeit von nur sechs Jahren durchgeführt hatte, wurde damals erstmals eine umfassende Dokumentation der Wind- und Wassermühlen in Niedersachsen vorgelegt. Mit der korrigierten und erweiterten Neuauflage im Jahre 1978 kann man wohl von einem Grundlagenwerk über die niedersächsischen Mühlen sprechen. Im Zuge der Inventarisierung der Baudenkmale in Niedersachsen seit der Mitte der 1970er-Jahre wurde vom Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege gemeinsam mit der Niedersächsischen Mühlenvereinigung eine Neufassung des Werkes von Kleeberg geplant. Nunmehr sollten nicht nur die Wind- und Wassermühlen, sondern auch die inzwischen in den Fokus der Denkmalpflege gerückten Dampf- und Motormühlen sowie die industriellen Mühlenkomplexe mit bearbeitet werden.

Als erste Veröffentlichung wurde Anfang 2013 der von Rüdiger Wormuth bearbeitete Band über die Mittelweserregion mit den Landkreisen Diepholz und Nienburg vorgelegt. Mit dem zweiten Band in der Reihe folgt nunmehr die Bestandserfassung der Region Hannover mit dem ehemaligen Landkreis und der Landeshauptstadt Hannover.

Im ersten Teil des Buches werden die regionalen Mühlentypen ausführlich behandelt. Zudem befasst sich dieser Teil auch mit dem in dieser Region in der Zeit der Industrialisierung bedeutsamen Mühlenbaugewerbe.

Der zweite Teil ist ein Katalog, in dem das gesamte zur Zeit der Drucklegung vorhandene Akten- und Quellenmaterial zu den einzelnen Mühlenstandorten berücksichtigt wurde. Dabei sind sowohl ehemalige als auch existente Wasser-, Wind-, Ross-, Dampf-, und Motormühlen aufgeführt. Zu jedem Mühlenstandort sind die geschichtlichen Eckdaten, die bekannten Daten zur technischen Einrichtung und bei erhaltenen Mühlen Angaben zum jetzigen Zustand in Textform wiedergegeben. Unterstützt werden die Texte sowohl fotografisch als auch durch Zeichnungen (Schnitte und Ansichten). Die erstaunlich hohe Anzahl der Mühlenstandorte machte eine textliche Einschränkung auf die wesentlichen Kenndaten notwendig.

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