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Volkskundlich-historisches Sammelsurium über Sägemühlen und Sägen
Jürgen Gaebeler
2. überarbeitete Aufl. 2010

186 Seiten mit 133 Abbildungen, teilweise farbig, Format 22,5 x 17 cm.

495
978-3-941300-15-6
371 g

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Sägemühlen sind technisch, sozial-ökonomisch und ökologisch besondere Industriebetriebe: Sie... mehr
Volkskundlich-historisches Sammelsurium über Sägemühlen und Sägen

Sägemühlen sind technisch, sozial-ökonomisch und ökologisch besondere Industriebetriebe: Sie haben ihren kleingewerblichen, bescheidenen, wenig beachteten Charakter über Jahrhunderte bewahrt. Mit ihrer komplexesten Funktionsweise einer Mühle haben sie die Technikentwicklung wahrscheinlich maßgeblicher gefördert, als dies irgendwo zum Ausdruck kommt. Ihre Entstehung verdanken sie der Wasserkraftnutzung der Mühlen. Neben dem Wasser, dessen Segen und Kraft in dem vorliegenden Buch als Erstes herausgestellt wird, hat das Holz als natürlicher, regenerativer Rohstoff mit seinen Besonderheiten technisch und mystisch prägend gewirkt.

Die nüchterne zeit- und technikhistorische Betrachtung der Sägemühlen wird in diesem Werk durch ein historisches Sammelsurium mit Leben ausgefüllt. Zeitzeugenberichte und -bilder, die Säge als Werkzeug, die manuelle Arbeit des Seegers bzw. Brettschneiders, ferner die Säge im Sprachgebrauch, als Symbol, in Wappen u.a.m. – also Volkskundliches, Kunst und Volkskunst wurde in locker-zwangloser Form zusammengetragen und – soweit nützlich – mit Hinweisen versehen. Volkslieder, Gedichte, Literaturstellen finden ebenso ihren Platz wie zahlreiche historische Zeichnungen und Fotografien. Es entstand so die wohl umfangreichste Veröffentlichung zum Thema Sägemühlen und Sägen, die es auf diesem Gebiet gibt – ein Zeugnis für Kunst und Kunstgeschichte, das nicht verloren gehen darf. (Sm)

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