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Die Entdeckung der Nachhaltigkeit
Kulturgeschichte eines Begriffs
Ulrich Grober
3. Aufl. 2010

300 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag, Format 21,5 x 14 cm.

498
978-3-88897-648-3
479 g

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Die Entdeckung der Nachhaltigkeit
Kulturgeschichte eines Begriffs

Als nachhaltig wird heutzutage Vieles bezeichnet, von der Diät bis zum Ausbau der Kapitalkraft. Tatsächlich ist aber „Nachhaltigkeit“ ein Begriff, der tief in unserer Kultur verwurzelt ist und den es vor seinem inflationären Gebrauch zu retten gilt. In diesem anschaulich erzählten Buch wird der Begriff „Nachhaltigkeit“ neu vermessen. Vor fast 250 Jahren avancierte er zum Leitbegriff des deutschen Forstwesens und bezeichnet seitdem die Verpflichtung, Reserven für künftige Generationen nachzuhalten.

Das von Hans Carl von Carlowitz 1713 erstmals beschriebene Dreieck der Nachhaltigkeit – ökologisches Gleichgewicht, ökonomische Sicherheit und soziale Gerechtigkeit – ist heute als „sustainable development“ in aller Munde. Die Idee dieses Begriffs aber reicht noch weiter zurück. Sie findet sich im „Sonnengesang“ des Franziskus von Assisi genauso wie bei den griechischen Philosophen und den Philosophen der Aufklärung. Ulrich Grobers spannende (Zeit)Reise führt den Leser an den Hof des Sonnenkönigs und in die deutschen Fürstenstaaten, erzählt vom sächsischen Silberbergbau und vom Holzmangel.

Die Nachhaltigkeitsidee ist überall, wo sie auftaucht, ein Kind der Krise, markiert aber auch die Entstehung eines neuen Bewusstseins. Des Bewusstseins, dass der Planet, auf dem wir leben, erhalten und bewahrt werden muss.

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